Das
Feuer von Anatolien
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SZENEN AUS DER SHOW |
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Zuerst war das Feuer da. Zuerst wurde alles im Berge der
Unsterblichkeit, auf Nemrut, im Audien der Götter mit Feuer
heiliggesprochen, die ganze Existenz wurde durch die Sprache des
Körpers ins Feuer eingetaucht und der Sonne dargeboten. An der Stelle,
wo Osten und Westen sich das erste Mal umarmten, im ersten
Friedensdenkmal der Welt, im Berge des Feuers, hat Anatolien dem
Menschen einen Prometheusfeuer übermittelt. Sie liefen wie die Die Tänze: Berg der Götter – Nemrut, die Feuerzeremonie, die Feuertänze, der Lebensbaum.
Inspirierung von Mittelasiatichen Schamanen, Zarathustra und
Jesidischen Kurden, alauitischen Semah-Figuren, Südöstlichen
Volkstänzen. Zeus – Ahura Mazda schickt Stürme, damit es das Feuer wegnimmt. Und er schickt Pandorra, das Geschenk der Götter, in einer Schachtel und nebenbei natürlich sämtliche Bösen und Bösartigkeiten. Nun wird auf diesen Boden das böse Herrchen und die Bösen erwischen Prometheus und legen ihm Ketten an. Zeus – Ahura wird die Lungen von Prometheus, der an die Ketten angelegt wurde, den Adlern zu fressen geben. Der Krieg zwischen dem Guten und Bösen hat begonnen. Die Guten kommen um Prometheus zu befreien Zeus – Ahura Mazda gewinnen bei diesem Krieg.
Pantorra: Die Armee der Finsternis. Der gefangene Prometheus – der Adler, die Befreiung Satyre – der Auferstehungstanz von Prometheus, die Liebestriologie, der Sieg der Finsternis, Orientale. Die Motive: Ostanatolien, Ägäis und Mittelmeer.
2.Akt
Das Leben verringert sich auf den Wanderwegen; die scharenweise ankommenden und einwandernden Völker fließen in eine verwundete Stelle in Anatolien. Alle Farben verfliessen zusammen und werden wieder belebt. Nun ist Tod eine Niederlage wie Eis. Anatolien ist eine sehr alte Trauerode. Seitdem der Krieg zwischen der Finsternis und der Helligkeit angefangen hat, gewinnt das eine Mal das Böse, das andere Mal der Gute. Trauerode auf dieselbe Erde. Aber Hoffnung ist immer dabei: Auf einmal kommt Hoffnung mit menschlicher Wärme und hell wie das Feuer. Er hat sich in Fleisch und Knochen eingehüllt, er ist ein zeitgenössischer Prometheus. Er ist mit einem mystischen Wind da; wenn die Seelen in den Himmel schweben, schafft und erneuert er den Menschen. Dort beginnt nun der Tanz von der Auferstehung und Abrechnung. Die Armee der Helligkeit umzingelt die gesamte Finsternis. Der Sieg verbreitet sich in Wogen auf dem anatolichen Boden.
Die Tänze: Die Trauerode, die Gespensttänzer, die Armee der Helligkeit, der Krieg, die Mosaik, die Begeisterung der Wogen.
Die Motive:
Es werden die Tänze von Ostanatolien, innere westliche Ägäis, Istanbul und Schwarzes Meer vorgeführt.
Nun beginnt in Anatolien der Krieg der Trommel. Die Guten und die Bösen sind ineinander verwickelt, beide Armeen kämpfen für Frieden. Zuerst schlagen die Trommel für den Krieg. Der Lauf des Krieges ist mal auf der Seite des Bösen. Zuerst schaffen die Frauen Frieden unter sich. Dann die Männer. Nun schlagen die Trommel für den Frieden. Die Menschheit hat gegen das Gute in seinem inneren verloren. Anatolien ist gut, die Menschen sind gut. Alle Richtungen versöhnen sich. Auch der Erschaffer und die Erschaffenen drücken sich die Hände und einigen sich für den Frieden.
3.Szene Anatolien ist ein Regenbogen, indem alle Farben Unterschlupf finden, dessen Wasser tief, dessen Boden hart, dessen Berge hoch und dessen Ebenen ausdörrend sind. Nun ist im Wasser der Friedentanz von allen Farben zu sehen. Die Farben, die die Schmerzen des Krieges in ihren Herzen gefühlt haben, erleben nun die Begeisterung des Friends in ihren Tänzen.
Die Tänze: Rama, der Baum von neuem Leben, die Vermehrung, der Aufruf.
Inspirierung von Thrazien und Balkantänzen. |
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